Marktsituation


Zum Januar 1996 gab es mit der ersten Stufe der Liberalisierung des deutschen Sprach- & Datenkommunikationsmarktes die Möglichkeit, die Leistungen alternativer Carrier und Provider für einen begrenzten Leistungsumfang zu nutzen. Seit 1998, mit der zweiten Stufe der Liberalisierung des deutschen Sprach- & Datenkommunikationsmarktes sind sämtliche Leistungen, die bislang nur durch die Deutsche Telekom erbracht wurden auch für alternative Anbieter freigegeben. Seit der endgültigen Öffnung des Marktes ist bis heute ein Preisverfall in einzelnen Bereichen von sogar 80% – 90% zu verzeichnen. Neue innovative sowie kostenorientierte Produkte und Dienste wurden aufgrund der Wettbewerbssituation entwickelt. International etablierte Technologien fanden schnelleren Zugang auf den deutschen Markt. Die Weiterentwicklung der bestehenden Technologien schreitet auch deshalb sehr viel schneller voran, weil Diensteanbieter strategische Vorteile schaffen oder ausbauen wollen. Alternative Carrier bieten vor allem in den durch die Bundesnetzagentur (vorm. Regulierungsbehörde für Sprach- & Datenkommunikation und Post) regulierten Bereichen gravierende preisliche Vorteile bei vergleichbarer Qualität an. Durch die Wettbewerbssituation hat auch bei der Deutschen Telekom als ehemaligem Monopolisten und „Messlatte“ der neuen Anbieter ein massiver Preisverfall stattgefunden. Insgesamt betrachtet hat sich der deutsche Sprach- & Datenkommunikationsmarkt im europäischen Vergleich deutlich stärker zu Gunsten der Kunden entwickelt.